Aktuelles
März 2026
Seit dem 1.1.2026 ist Stalking in der Schweiz strafbar.
Stalking bedeutet, dass dich eine Person wiederholt belästigt, verfolgt oder bedroht, obwohl du keinen Kontakt mit ihr möchtest.
- Erhältst du ständig Nachrichten oder Anrufe von derselben Person – auch nachts oder zu ungewöhnlichen Zeiten?
- Taucht die Person unerwünscht bei dir auf?
- Hast du das Gefühl, beobachtet oder verfolgt zu werden?
- Droht dir jemand damit, Fotos oder Videos von dir zu veröffentlichen oder weiterzugeben?
- Bekommst du unerwünschte Geschenke?
- Hast du klar gesagt, dass du keinen Kontakt mehr möchtest – und es geht trotzdem weiter?
Wenn du mehrere Fragen mit „Ja“ beantwortest, kann es sich um Stalking handeln.
DU HAST EIN RECHT AUF SCHUTZ UND UNTERSTÜTZUNG!
Hast du Fragen dazu? Wir beraten dich gerne!
Bei akuter Bedrohung:
Rufe die Polizei an! (117)
Februar 2026
Workshop: Wen-Do
Der Selbstverteidigungskurs für Frauen, die in der Sexarbeit tätig sind, findet wieder am 11. März, 1. Juli und 28. Oktober in den Räumlichkeiten von Aliena statt. Bei Interesse und für weitere Informationen kontaktieren Sie uns!
Januar 2026
Neues Pilotprojekt: Professionelle Neuorientierung in Basel
Im Januar 2026 hat der Grossen Rat Basel-Stadt eine Finanzhilfe an Aliena für den Aufbau und die Umsetzung eines Pilotprojekts zur beruflichen Umorientierung für Sexarbeitende bewilligt. Das fünfjährige Projekt umfasst: Standortbestimmung und Intake, Beratung, Begleitung und individuelle Zuschüsse sowie eine externe Evaluation. In den Bereichen Arbeitsintegration, Wohnungsvermittlung und Förderung der Wohnkompetenzen soll mit Organisationen zusammengearbeitet werden, die bereits in diesen Bereichen tätig sind.
Dezember 2025
Wie würde es Sexarbeitenden in der Schweiz gehen, wenn es ein Sexkaufverbot eingeführt werden würde?
Die Masterthesis von Virginia Tiziana Beljean befasst sich mit den Perspektiven von Sexarbeitenden in der Schweiz im Hinblick auf ein potenzielles Sexkaufverbot nach Nordischem Modell und den möglichen Auswirkungen einer solchen Gesetzesänderung. Im Zentrum stehen die Wahrnehmungen derjenigen, die von einem Sexkaufverbot am unmittelbarsten betroffen wären: die Sexsarbeitenden Selbst.
Insgesamt haben 229 Personen teilgenommen. 70,6 % lehnen ein Sexkaufverbot ab, 16,1 % befürworten es, 13,3% sind unentschlossen.
Mehr Informationen: Nothing about us without us. Befragung von Sexarbeitenden zum Sexkaufverbot
